Das Konzept orientiert sich sowohl an möglichst großer Vorbildtreue als auch notgedrungen an den Platzverhältnissen. Möglichst große Radien und lange Strecken sollen in Einklang gebracht werden mit dem wie immer nur ungenügend vorhandenen Platz. Der Beste Kompromiß ist dazu m.E. die immer-an-der-Wand-lang-Bauweise. An den Enden wird in den Raum etwas mehr Platz für die Wendeschleifen benötigt und in der Mitte ist die ganze Sache schön platzsparend. Trotzdem gibt es den Umständen entsprechend genügend Platz für die Paradestrecke und ausreichend Landschaft.
Die Anlage in ihrer ersten Aufbaustufe.
Ich habe mich für eine Ausführung in zwei Teilen und zwei Etagen entschieden. Zwei Teile, um die Sache von der Größe her halbwegs handlich zu halten. Und die zwei Etagen ergeben sich zwangsläufig, wenn ein Schattenbahnhof mit genügend Abstellplatz dabei sein soll.
Die untere Etage ist die eigentlich tragende Konstruktion, die auch die nötige Stabilität bringt. Sie ist als Rahmen mit aufgeschraubter Holzplatte ganz konventionell ausgeführt und wird den Schattenbahnhof aufnehmen. Die zweite Etage ist über Distanzstücken aufgesetzt und in sich auch nochmal durch Holzleisten stabilisiert. Das Ganze habe ich mit Winkeln aus dem Baumarkt in einem Meter Höhe an die Wand geschraubt. Diese Höhe ermöglicht dem Betrachter einen angenehmen Blick auf alle Details – ohne die übliche Vogelperspektive. Mir bringt es den Vorteil, beim Bauen und Basteln keine Haltungsschäden davonzutragen.
Der Ausschnitt für den Wendeschleifenanfang ist schon sichtbar und die Gleisplanung ist abgeschlossen.
Wichtige Grundlage für später reibungslosen Betrieb.
Die Kür beim Anlagenbau - eine endlose Geschichte...